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  • Eine Seilbahn am Monte Mottarone (Italien) stürzt ab. 14 Menschen verlieren am Pfingstsonntag 2021 ihr Leben. Um 12.30 hätten Sie in 20 Minuten vom Lago Maggiore auf den 1492 Meter hohen Berg mit der grandiosen Aussicht gebracht werden sollen. Plötzlich bewegt sich die Gondel in die entgegengesetzte Richtung und nimmt Fahrt nach unten auf, sie rollt über den Pfeiler, den sie gerade eben passiert hatte und wird dann in die Tiefe katapultiert, vielleicht zwanzig, dreißig Meter weit. Nur der fünfjährige Sohn eines israelischen Paares überlebt. Er zieht jetzt wohl zu seiner Tante, die Urgroßeltern und die Eltern und ein Geschwister – tot. Der Junge jetzt im Juni  2021 genesen zwar, aber Opfer – ein Leben lang.

    Nicht der Unfall soll hier als Ausdruck eines maroden  und mafiösen italienischen Saatssystems stilisiert werden, vielmehr geht es um dieses eine Kind, dass nun dafür bezahlen soll.

    Vor zwei Jahren stürzte eine Autobahnbrücke nahe Genua ein, 43 Menschen starben damals.

    Jetzt ist es eine Godel, die das Leben kostet, weil Sicherheitsrichtlinien nicht eingehalten wurden, weil der Kommerz über dem Leben steht. Was soll man in den kommenden Jahren diesem Kinde erzählen? Was soll ihm erklären, weshalb es ohne Eltern große werden musste?

    How many death will it take till we knows, that too many people have died?

    Wir haben seit Jahrhunderten keine Antwort auf diese Frage. Aber wir können erahnen, wie schicksalhaft verantwortungsloses Handeln sein kann. Hier ist es das Schicksal eines kleinen Jungen, dort das einer alten Frau…

    Immer sind wir es, die wir Schuld auf uns laden und immer wieder müssen wir die Köpfe neigen vor unserer Uneinsichtigkeit. Denn wer kennt dieses Phänomen der Unachtsamkeit nicht: „Das wird schon gutgehen!“ Das „Nicht-Selbst-Betroffensein“ sorgt für Fehler, die vermeidbar sind. Die Arglosigkeit schreit nach Disziplin. Vor allem in Anbetracht des kleinen Jungen ist es wichtig die Konzentration auf das Mögliche nicht zu verlieren, sich bewusst zu machen, dass das eigene Leben nicht die letzte Wirklichkeit widerspiegelt, es gibt noch andere, die geschützt oder beachtet werden wollen.

    In diesem Sinne ist der Unfall eine Mahnung an uns alle, die fahrlässige Leichtigkeit des Seins nicht zu übertreiben, denn die Preise könnten sehr, sehr, viel zu hoch sein.

    Unityall ist eine freier Blog, der zu unabhängiger Meinungsbildung anregen möchte. Wir verabscheuen extremistische, einseitige, inhumane und lebensfeindliche Äußerungen und Aktivitäten.

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