UNITYALL Themen

Anmeldung

Ideen für die eine Welt - Weltthemen
Welt

Welt (4)

Samstag, 19 Oktober 2013 20:49

Welt in Aufruhr

geschrieben von

Wenn morgen die Welt untergeht, dann ist niemand verantwortlich. Die Politiker nicht, denn sie hatten nur das Beste im Sinn. Die übrigen Weltbewohner*innen nicht, denn sie hatten die Politiker dafür gewählt nur das Beste zu tun. Wir bleiben also verantwortungslos, sprachlos und müssen mit ansehen, wie der Karren in den Sumpf fährt. Oder noch besser, wir erkennen es erst gar nicht und machen uns etwas vor. Wie wäre es mit einer Vision aus "1001 Nacht" ?

Sonntag, 06 April 2014 00:00

Die Welt ist eine Illusion

geschrieben von

Was richtig und was falsch ist, das läßt sich willkürlich beschreiben. Was aber ist wahr  und damit wirklich, und was entspringt der bloßen Einbildung und ist damit eine Illusion?

Zu viele neurophysiologische Instanzen verändern das von uns wahrgenommene Bild der scheinbaren Wirklichkeit. Das Auge digitalisiert Licht zu Impulsen, die als Information in unserem Gehirn vergleichbare Ergebnisse liefert. Aber nur, weil die Ergebnisse häufig deckungsgleich sind, sind sie nicht eigentlich wirklich. Nur weil viele Menschen eine rote Ampel wahrnehmen, ist die Ampel nicht wirklich rot. Es gibt Menschen, die würden das Rot nicht erkennen, denn sie leiden an einer Sehschwäche, die wir umgangssprachlich auch als Farbenblindheit bezeichnen. Die Fähigkeit Farben wie Rot oder Grün zu differenzieren wird vererbt. Wenn die Aminosäuresequenz im Opsin (dem Sehpigment) der Zapfen  der Netzhaut nicht richtig angelegt ist, also nicht optimal übertragen wird, dann sind die Absorbtionsempfindlichkeitsmaxima für das einfallende Licht verschoben. Die Folge: In der Nacht oder bei schlechten Sichtverhältnissen werden Farben wie Rot oder Grün - je nach Ausprägung der Schwäche - nicht einfach erkannt und zum Beispiel als bloßes Licht fehlgedeutet. Für die Verkehrstauglichkeit immer wieder ein wirkliches Problem.

Die Wirklichkeit ist also relativ. Wir erkennen unsere eigene Wirklichkeit und gehen häufig davon aus, dass sie sich mit der unseres Nachbarn oder unserer Nachbarin überschneidet. Leider ist das selbst in den besten Beziehungen nicht sehr oft der Fall. Unsere innere Wirklichkeit hängt an so vielen virtuellen Fäden, dass wir froh sein können, wenn wir im Alltag zurecht kommen. Immer wieder geraten wir in Streit und müssen langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen über uns ergehen lassen, weil die Wirklichkeiten so unterschiedlich wahrgenommen werden.

Was aber, wenn die ganze Weltwahrnehmung eine Art Show ist, eine Art eingebildetes Szenarium, dem wir alle folgen, und das uns alle in seinen Bann zieht, bis die Erbsubstanz das Ableben befiehlt? Was, wenn wir alle dem Projekt Internet längst anheim gefallen sind?

Das Internet sorgt für eine neue Wirklichkeit, die spätestens dann zu existieren aufhört, wenn der Strom ausfällt. Was aber, wenn die ganze Welt, der ganze Kosmos nach diesem Prinzip funktioniert. Stellen wir uns also vor, die schwarze Materie wäre für die energetische Existenz des "Wirklichen" verantwortlich. Sobald sie ihre Wirkung verändert oder ihre Aktivität einstellt, wäre auch die Welt mit allen ihren Facetten nicht mehr vorhanden - uns eingeschlossen.

Wie wichtig wäre dann noch die Welt? So wichtig wie das Internet?

Sehr wichtig also und doch so banal sinnlos und nichtig, wenn wir nicht die Hoffnung hätten - nur die ist allzu oft eine Illusion.

Sonntag, 30 März 2014 00:00

Gegen den Untergang

geschrieben von

Die TAZ schreibt am 17.03.2014, dass wir demnächst ganz dicke Probleme bekommen könnten:


"Der Zusammenbruch ist ganz natürlich


RESSOURCEN Die Nasa prophezeit das Ende der Zivilisation. Ein Happy End ist aber immer noch möglich


BERLIN taz | Irgendwann waren alle Hochkulturen am Ende: Die Römer sowieso, auch die Gupta-Dynastie in Indien und die Han-Dynastie in China raffte es dahin, von den Sumerern, Hetitern, Assyrern und Babyloniern sind allenfalls noch hübsche Museums-Exponate übrig.

Das Nasa's Goddard Space Flight Center hat jetzt eine Studie finanziert, die nach gemeinsamen Ursachen dieser Katastrophen fahndete. Heraus kamen eine düstere Zukunftsprognose und ein Supersturm oder perfect storm. Das bezeichnet in der Meteorologie Wetterphänomene, bei denen sich mehrere Luftströmungen wechselseitig so verstärken, dass es zu einem Sturm kommt, mit dem niemand gerechnet hat.

Ähnlich könnten sich mehrere Faktoren gegenseitig zu einem zivilisatorischen Supersturm aufschaukeln. Zum Kollaps kam es in den letzten 5.000 Jahren immer dann, wenn zwei Entwicklungen zusammentrafen: zum einen die Überbelastung der natürlichen Ressourcen und zum anderen eine immer reichere Elite und eine Verarmung der Massen. Beides ist heute global gegeben, die Eliten sitzen hauptsächlich in den Industrieländern. Die Studie basiert auf einer mathematischen Modellierung solcher Entwicklungen. Weil sie noch exklusiv dem britischen Guardian vorliegt, lässt sich über die Methodik nicht viel sagen.

Der Zusammenbruch sei nicht zu vermeiden, wenn die globale Ungleichheit fortbesteht, schreiben die Autoren. Ihr Rezept dagegen ist nicht nur eine drastische Schonung der Ressourcen, sondern auch ein Abbau der wirtschaftlichen Ungleichgewichte."

 

Unityall findet diese Miesepeterei nur noch zum Lachen. Als müssten wir uns das Drama noch ausrechnen lassen!? Das Problem ist nicht ob, sondern wann und wie wir dem Ungleichgewicht begegnen können. Die Schere driftet auseinander, und die Dicken werden immer dicker, während sich die Dünnen mit den Resten zufrieden geben. Die aristokratische Massenhypnose hält uns seit Jahrhunderten in ihrem Bann. Mit ihrer narzistischen Rücksichtslosigkeit sorgt sie für den Untergang des Planeten. Das Drama ist jedoch, dass die Mehrheit mit Häppchen ruhiggestellt ist oder kaum etwas zu Beißen hat, so dass die Manipulation anhält. Es geht hier nicht um eine neokommunistische Analyse des Geschehens, sondern um die Frage, was geschehen kann:

Wir und Jetzt (www.wir und jetzt.org) arbeitet ebenso wie BIOTRAIN (www.biotrain.de) an der Neuformatierung und Veränderung, indem sie einfach von unten beginnen. Wir ändern die Welt nicht durch Jammereinsätze, sondern durch TATEN und BIOTRAINING.

Deshalb jetzt Ortsverbände von UNITYALL und WIR UND JETZT gründen. Neue Lebensformen unterstützen, die die Ressourcen schonen und gnadenlos ökologisch ansetzen wo der Alltag uns ins Gegenteil zwingt. Nicht heilig werden dabei, sondern einfach loslegen. Die Welt kennt keine MORAL! Die Welt braucht vielmehr eine neue ETHIK, die sich nicht mehr um moralische Zeigefinger schert. Wir benötigen begehbare Wege und keine Paragraphengärten, die uns verhungern lassen. Deshalb plädiere ich an dieser Stelle für Pragmatik mit Grips, unilogischer Auseinandersetzung mit dem Mut zum Fehlermachen und für die Kraft des Guten, die dem Moloch der Grenzenlosigkeit die Stirn bietet.

Samstag, 19 Oktober 2013 20:49

Welt in Aufruhr

geschrieben von

Wenn morgen die Welt untergeht, dann ist niemand verantwortlich. Die Politiker nicht, denn sie hatten nur das Beste im Sinn. Die übrigen Weltbewohner*innen nicht, denn sie hatten die Politiker dafür gewählt, nur das Beste zu tun. Wir bleiben also verantwortungslos, sprachlos und müssen mit ansehen, wie der Karren in den Sumpf fährt. Oder noch besser, wir erkennen es erst gar nicht und machen uns etwas vor. Wie wäre es mit einer Vision aus "1001 Nacht" ?

UNITYALL: Diskutieren Sie mit!

  • Terror und narzistische Kultur

    Verzweiflung und Unsicherheit herrschen nach den Terroranschlägen von Paris im November 2015Verzweiflung und Unsicherheit herrschen nach den Teroranschlägen von Paris im November 2015Wenn in Paris Terroristen wahllos um sich schießen, dann kann die Antwort nicht in einer Erhöhung der Mauern liegen. Wenn in Paris fehlgeleitete Menschen ihr Heil im Selbsttod suchen, dann kann die Antwort nicht in Mutlosigkeit und Feigheit bestehen, die da schärfere Gesetze und starke Hände fordert, sondern die Antwort muss dem grundsätzlichen kulturellen Problem gelten, das wir weltweit vor uns haben.

    Es gibt Regionen, die in ihrer humanistisch-unilogischen Entwicklung noch nicht sehr weit fortgeschritten sind. Es gibt Regionen in dieser Welt, in denen das Frauenbild ein eher mittelalterliches denn ein fortschrittliches ist. Hier demütigen brunftige Hirsche die Jungen und installieren Herrschaftsregime, die Frauen als Zuchtstätte ihres Nachwuchses markieren, aber nicht als würdige und gleichberechtigte Mitglieder einer modernen Zukunftsgesellschaft.

    Die Kränkung junger Männer (und Frauen?), die narzistische Verirrung ihres Selbst, sorgte in Paris für ein Blutbad, das keineswegs seinesgleichen suchen muss. Weltweit wird vor diesem Hintergrund gemordet und abgeschlachtet. Die Waffenlieferanten (die Bundesrepublik Deutschlad trägt als weltweit drittgrößter Waffenproduzent das ihre dazu bei) können derweil ungeschoren weitermachen und Milliarden in ihre dreckigen Kassen spülen, während wir als Fußvolk schweigsam und betroffen die Köpfe senken: "Was sollen wir auch tun!?"

    Gegen den Fanatismus von Religionen ist scheinbar kein Kraut gewachsen, aber gegen die Neurose religöser Extremisten kann sich der aufgeklärte und scharfsinnige Geist stemmen, der mit Bedachtsamkeit und Mäßigung, mit Bescheidenheit und klarer Stimme eine Grenze zu setzen weiß:

    - gegen die blöde Rechthaberei von Willkürpredigern und Schriften, die ihr Papier nicht wert sind.

    - gegen die sinnlose Verstärkung vergangener Kränkungen in einem kulturellen Umfeld, das sich in die Steinzeit zementieren möchte.

    - gegen die hasserfüllte Parolendrescherei von intellektuellen Schmalfußindianern, die in den Medien noch Plattform und Diskurs erhalten und schließlich

    - für die differenzierte und streitbare demokratische Zukunftsgesellschaft, die sich der Auseinandersetzung ohne Verletzung der Individualrechte stellt

    - für die universellen Menschenrechte, die biophil (das Leben liebend), die Methode des Attentats mit Selbsttötung ächten und zur Besinnung aufrufen.

    - für eine neue Kultur des Miteinander, die die primitiven neurotischen Strukturen der Vergangenheit immer besser überwinden hilft.

     

    Wir sind alle aufgerufen in diesem Sinne unsere Stimmen zu erheben und für ein geeintes Europa einzutreten, das den armseligen Tätern entgegenruft:

     

    WIR SIND PARIS - WIR SIND EUROPA - WIR SIND DIE MENSCHEN DIESER ERDE -

    TERROR IST EIN GEIST DER VERGANGENHEIT!

    WIR GLAUBEN AN DIE ZUKUNFT ALLER!

    Geschrieben am Samstag, 14 November 2015 16:05 in Articles 2164 Kommentare Gelesen 44916 mal
  • Ist die Kirche noch zu retten?

    FrancescoIst die Kirche noch zu retten?

    Im Prinzip müsste die Frage lauten: Sind die Religionen noch zu retten? Die Vorstellungen der Atheisten halten Fakten und wissenschaftliches Know How bereit. Gott hat sich mir persönlich noch nicht nachvollziehbar und direkt vorgestellt. Es wäre also ein Leichtes ihn zu leugnen und der Wirklichkeit zu folgen. Es gibt nichts, was sich nicht evident machen lässt...eine lange Diskussion würde uns erwarten.

    Nun ist die Welt bekanntlich nicht so einfach und Gott ist nicht in Schriften zu beweisen. Deshalb werden die Kirchen in ihrer aktuellen Formation zu Anpassungen gezwungen werdern. Täglich wird die Schar der "Evangelikalen" größer, die sich von den festgefahrenen, dogmabesetzten Mustern der Konfessionen (Katholisch /Evangelisch/Orthodox/Anglikanisch etc.) lossagen und liberalere, und damit häufig weit willkürlichere Glaubensauffassungen bevorzugen. Einige Mitmenschen beginnen tatsächlich zu denken (selbständig!) und finden neue Modelle für Gott. Neue Gottesbilder sprießen aus den Böden und führen zu einem bunten Garten aus allerlei Gewächs. Persönliche Gottesbilder sind in Mode und jeder hat am Ende ein eigenes Bild, das argumentativ mehr oder minder auf der Party bestehen kann. Hinzu kommen die westeuropäischen Adaptationen buddhistisch-hinduistischen Gedankenguts, die uns dann als Buddhismus etc. vorgestellt werden. Keinesfalls bleiben die anderen Weltreligionen von dieser Entwicklung der Individualisierung und Verwässerung verschont. Sie radikalisieren sich, um dem Trend zur Verweltlichung zu entkommen. Das wird nur temporär gelingen. Am Ende steht eine Tendenz zur Spiritualisierung und Aufweichung: Schlicht und ergreifend, weil sich die Wirklichkeit so darstellt. Alles wird EINS werden. So wie sich die Haarfarben und die Sprachen auf dieser Erde angleichen werden, so werden die Religionen zu EINER werden. Es wird bei eine großen Vielfalt bleiben, aber die Haupterkenntnisse werden zur Kohärenz streben. Gott wird durch uns und durch alles auf dieser Erde emanent, weil er in uns immanent ist. Er steckt also gleichsam als eine Art Prinzip in uns. Wir entscheiden wie er zum Ausdruck kommen kann. Es kommt damit auf uns an, was letztlich aus den Religionen und Glaubensrichtungen werden wird. Wenn Gott in uns steckt, dann wird er nicht sterben, solange wir in der Lage sind sein Prinzip zu verwirklichen. Wenn wir die Erde ruinieren und alles plattfahren, dann wird Gott entweder ein neues Zuhause finden müssen oder so übermächtig werden, dass er ohne uns auskommen kann. Letzteres wiederum kann ich bis jetzt noch nicht (an-)erkennen. Er braucht uns - wir brauchen ihn. Es wird Zeit, dass wir das retten, was von ihm noch wirksam ist!

    Geschrieben am Samstag, 19 April 2014 21:42 in Articles 915 Kommentare Gelesen 35161 mal
  • UNITYALL-UNILOGON

    Das UNILOGON

    Unityall baut auf das unilogische Wertemodell. Dahinter steckt eine Ethik für die ganze Welt. Keine Indokrination, kein Versuch der Vereinnahmung, ledig ein tolerant gefasster Katalog von sieben Prinzipien, die weltweit für Frieden und verträglichen Fortschritt sorgen.

    Das Unilogon ist deshalb der Rahmen für eine Zukunftsvision, die auf den folgenden Prinzipien basiert:

    1. Alles kommt aus EINEM und alles geht in Eines ein (Prinzip des ALLEINEN).
    2. Alles ist UNILOGISCH DURCHWIRKT (Prinzip der GLEICHHEIT und WÜRDE).
    3. Wir sollen GEMEINSAM und dies im besten Ansinnen (Prinzip der LIEBE und der ANNEHMENDEN HINGABE).
    4. Trotzdem gibt es gleichermaßen TÄTER und OPFER (Prinzip der INTEGRITÄT und der ENTROPIE).
    5. Zweifel ist der Motor für VERBESSERUNG (Prinzip der INTERROGATIVEN PROGRESSION).
    6. Wir stehen in der VERANTWORTUNG Leben zuzulassen und zu fördern (Prinzip des RESPONSABLEN WACHSTUMS = BIOPHILIE).
    7. Am Ende wird alles GUT (Prinzip der OPTIMISTISCHEN ERFÜLLUNG).

     

    Wer mehr lernen und erfahren möchte: www.unilogon.de

     

    Geschrieben am Sonntag, 13 April 2014 20:22 in Articles 9149 Kommentare Gelesen 53987 mal
  • Die mondiale Verblödung

    Wenn Mensch Mensch ist...Weltweit versuchen Menschen innerhalb ihres ureigenen Horizontes zu leben. Wer nichts zu essen hat, der kann nicht philosophieren. Wer keinen Wohnraum findet, der kann nicht ruhig schlafen und wer keinen Arbeitsplatz ergattert, der wird sich nur schwerlich die anderen schönen Dinge leisten können, die ihn leistungsfähig machen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Und trotzdem möchte sie überleben. Der Überlebenskampf ist ein Kampf um Wissen und Macht, um alte Pfründe, um seit Jahrhunderten bewahrte Besitzstände und Gewohnheiten, die nur schwerlich zu erkennen und zu verändern sind. Was früher (und auch heute noch) der (Hoch-)Adel sein eigen nennen konnte, dass besitzen jetzt Neureiche und Empörkömmlinge, aber eben auch Alteingesessene. Und keiner möchte abgeben. Alle sind sie davon überzeugt mit allen Rechten geerbt oder verdient zu haben. Das Wort vom "Sozialneid" ging und geht um. Man würde den "Besserstehenden" nicht gönnen, was sie sich erarbeitet hätten.

    Wer hinter die Kullissen schaut, der erkennt schnell, dass die wenigsten wirklich verdient oder erarbeitet haben, was sie ihr eigen nennen. Dabei nimmt die Umverteilung nach oben hin zu. Oben immer mehr, unten immer weniger. Die Medien werden von oben beeinflusst und flüstern uns zu, dass wir nett und sozialverträglich bleiben sollten, weil wir die Lage sowieso nicht überblickten und uns kein Urteil anmaßen könnten. Die Ausbildungen in den Bildungseinrichtungen fördern nicht den freien Geist, sondern den funktionalen Schwachkopf (im Gendersinne sind Frauen leider auch mitgemeint), der mit sich arbeitsplatztechnisch und sozialpolitisch machen lässt, was angesagt ist. Dabei spielt die zunehmende mondiale Verblödung durch "Medienhäppchen" eine immer größere Rolle. Wer liest schon einen Artikel über mehrere Zeilen? Wer beschäftigt sich schon mit komplexen Zusammenhängen und wer nimmt sich die Zeit ein bestimmtes gesellschaftliches Phänomen zu studieren? Einige, in der Tat! Sie werden jedoch von der großen Mehrheit nicht gelesen oder wahrgenommen. Auch hier driftet die Schere auseinander: Die armen Klugen da unten und die schlauen Reichen da oben oder die reichen Blöden da oben und die klugen Armen da unten.

    Was bleibt ist wohl nur die Hoffnung, dass mein Stoßgebet oben erhört werden möge:

    Oh Gott Vater im Himmel.

    Du kennst das Gefühl des einsamen Reichtums.

    Du weißt um die faden Verlockungen des Goldes.

    Und doch bist du oben geblieben und hast den Emporkömmlingen keine Warnung zukommen lassen.

    Zeige ihnen, dass oben nicht nur die Sonne scheint, sondern dass mit der Nähe zur Sonne auch die Hitze zunimmt.

    Lass sie erkennen, worauf es wirklich ankommt.

    Denn wenn die Erde abgeerntet und die Quellen erloschen sind,

    dann nützt die beste Währung auch dem Reichsten nicht. mehr.

    Oh Herr, sei ein gnädiger Vater.

    Denn dein ist die Macht und das Geld und die Herrlichkeit,

    bis wir erkennen, dass "oben" und "unten" nur relativ sind,

    und dass die Erde auf künstliche Metalllegierungen nicht reagiert.

    Sie reagiert vielmehr auf Achtsamkeit und Schonung,

    auf Vorsicht, Rücksicht und Nachsicht -

    und das absolut kompromisslos!

     

     

    Geschrieben am Donnerstag, 10 April 2014 13:00 in Articles
    Schlagwörter: Bildung Profit Verblödung
    37249 Kommentare Gelesen 51718 mal
  • Stimmungsterror

    Sie kennen diese Tage, da die Stimmungen wie Blätter durch die Stunden taumeln. Die gute Laune weicht dem freien Fall, und die Genervtheit umhüllt die nackte Lust. Ein schner Sonnentag rettet noch keine Beziehung und eine verregnete Woche bedeutet noch nicht das Aus einer strapazierten Beziehung. Gefühlswallungen begleiten uns seit Anbeginn unserer persönlichen Zeit. Wir müssen uns arrangieren, müssen Wege finden, einen Zugang bekommen. Aber wie? Emotion bewegt sich aus dem Inneren nach außen. Sie wird gleichsam frei. Häufig wird sie verschluckt und bleibt erhalten. Wir bleiben auf unseren Gefühlen sitzen, und unsere Gefühle treiben ihr Wesen oder Unwesen mit uns weiter. Die Banalität der Alltäglichkeit konfrontiert uns mit der Wiederkehr des Ungewollten. Unsere Stimmungen suchen sich unsere schwächsten Stellen. An ihnen toben sie sich aus ohne uns zu fragen.

    Hier ist es jetzt an uns das beste darus zu machen:

     

    Geschrieben am Montag, 07 April 2014 14:15 in Articles 1182 Kommentare Gelesen 36338 mal

Impressum

 

 

Wer ist online

Aktuell sind 9246 Gäste und keine Mitglieder online