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Donnerstag, 10 April 2014 13:00

Die mondiale Verblödung

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Wenn Mensch Mensch ist...Weltweit versuchen Menschen innerhalb ihres ureigenen Horizontes zu leben. Wer nichts zu essen hat, der kann nicht philosophieren. Wer keinen Wohnraum findet, der kann nicht ruhig schlafen und wer keinen Arbeitsplatz ergattert, der wird sich nur schwerlich die anderen schönen Dinge leisten können, die ihn leistungsfähig machen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Und trotzdem möchte sie überleben. Der Überlebenskampf ist ein Kampf um Wissen und Macht, um alte Pfründe, um seit Jahrhunderten bewahrte Besitzstände und Gewohnheiten, die nur schwerlich zu erkennen und zu verändern sind. Was früher (und auch heute noch) der (Hoch-)Adel sein eigen nennen konnte, dass besitzen jetzt Neureiche und Empörkömmlinge, aber eben auch Alteingesessene. Und keiner möchte abgeben. Alle sind sie davon überzeugt mit allen Rechten geerbt oder verdient zu haben. Das Wort vom "Sozialneid" ging und geht um. Man würde den "Besserstehenden" nicht gönnen, was sie sich erarbeitet hätten.

Wer hinter die Kullissen schaut, der erkennt schnell, dass die wenigsten wirklich verdient oder erarbeitet haben, was sie ihr eigen nennen. Dabei nimmt die Umverteilung nach oben hin zu. Oben immer mehr, unten immer weniger. Die Medien werden von oben beeinflusst und flüstern uns zu, dass wir nett und sozialverträglich bleiben sollten, weil wir die Lage sowieso nicht überblickten und uns kein Urteil anmaßen könnten. Die Ausbildungen in den Bildungseinrichtungen fördern nicht den freien Geist, sondern den funktionalen Schwachkopf (im Gendersinne sind Frauen leider auch mitgemeint), der mit sich arbeitsplatztechnisch und sozialpolitisch machen lässt, was angesagt ist. Dabei spielt die zunehmende mondiale Verblödung durch "Medienhäppchen" eine immer größere Rolle. Wer liest schon einen Artikel über mehrere Zeilen? Wer beschäftigt sich schon mit komplexen Zusammenhängen und wer nimmt sich die Zeit ein bestimmtes gesellschaftliches Phänomen zu studieren? Einige, in der Tat! Sie werden jedoch von der großen Mehrheit nicht gelesen oder wahrgenommen. Auch hier driftet die Schere auseinander: Die armen Klugen da unten und die schlauen Reichen da oben oder die reichen Blöden da oben und die klugen Armen da unten.

Was bleibt ist wohl nur die Hoffnung, dass mein Stoßgebet oben erhört werden möge:

Oh Gott Vater im Himmel.

Du kennst das Gefühl des einsamen Reichtums.

Du weißt um die faden Verlockungen des Goldes.

Und doch bist du oben geblieben und hast den Emporkömmlingen keine Warnung zukommen lassen.

Zeige ihnen, dass oben nicht nur die Sonne scheint, sondern dass mit der Nähe zur Sonne auch die Hitze zunimmt.

Lass sie erkennen, worauf es wirklich ankommt.

Denn wenn die Erde abgeerntet und die Quellen erloschen sind,

dann nützt die beste Währung auch dem Reichsten nicht. mehr.

Oh Herr, sei ein gnädiger Vater.

Denn dein ist die Macht und das Geld und die Herrlichkeit,

bis wir erkennen, dass "oben" und "unten" nur relativ sind,

und dass die Erde auf künstliche Metalllegierungen nicht reagiert.

Sie reagiert vielmehr auf Achtsamkeit und Schonung,

auf Vorsicht, Rücksicht und Nachsicht -

und das absolut kompromisslos!

 

 

Gelesen 59792 mal Letzte Änderung am Freitag, 11 April 2014 15:06
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